Zwischen Köpfen

In Köpfen entwickeln sich Gedanken, zwischen Köpfen passiert Austausch. In der Videoinstallation „Zwischen Köpfen“ tauschen sich Schüler*innen über die Dinge aus, die fehlten während des Lockdowns. Aber auch über die Dinge, die noch vorhanden und gut waren oder in der Ruhe mehr Beachtung fanden. Was uns bleibt oder wieder zurückkehrt werden wir sehen. So manches wird sich verändert haben zwischen uns. Das kann aber auch gut sein.

Dr.-Theo-Schöller-Mittelschule mit Marius Dechant

Zwischenbildwelten

Wir haben Bilder verwendet und eine Brücke gebaut zwischen den Fotos und der wirklichen Welt…
Entdeckst du, was zum Bild gehört und doch die Bildwelt verlässt?

Ketteler Schule mit Miriam Veeh und Silke Hartmann

Schnittbilder

Der Löwe in der Geschichte ist hin- und hergerissen.

Was ist richtig, was falsch?

So eindeutig ist das oft nicht, jede Entscheidung hat Konsequenzen und jede Entscheidung bietet neue Perspektiven.

Wir haben versucht, das mit unserem Portraits darzustellen.

Ketteler Schule mit Miriam Veeh und Silke Hartmann

Der zerrissene Löwe

Die Maus wollte, dass auch alle anderen Tiere dazu kamen. Alle trauten sich, doch der Löwe hatte große Bedenken. Auf seiner Seite der Mauer war er sicher, alles war gewohnt, bekannt, berechenbar. Aber hinter der Mauer, wie mochte es da sein?
Natürlich lockte das Abenteuer, das neue.
Doch was, wenn damit auch ungeahnte Gefahren verbunden waren? Wenn vielleicht alles anders war, nichts Halt gab, und er nicht mehr zurück konnte…

Wie der zerrissene Löwe aussieht, haben sich die Kinder der Kunst AG in der Ketteler Schule 2019/20 so vorgestellt:

 

Ketteler Schule mit Miriam Veeh und Silke Hartmann

Hinter der Mauer

Die kleine Maus und die große Mauer

Die kleine Maus lebte mit einigen Tieren in einer Stadt, die von einer großen Mauer umgeben war. Keiner wusste genau, was hinter der Mauer war, keiner traut er sich hinter die Mauer. Die Maus aber war neugierig und eines Tages nahm ein Vogel sie mit hinter der Mauer war es wunderschön…

Wie es hinter der Mauer aussieht, haben sich die Kinder der Kunst AG in der Ketteler Schule 2019/20 so vorgestellt:

Ketteler Schule mit Miriam Veeh

Zwischenwelten – Der Film

Mit der ehemaligen Klasse 3a, die jetzt die 4a ist, haben wir einen Film für die Kulturtage gedreht. Die Inhalte der Szenen haben sich die Kinder in Gruppen ausgedacht. Umgesetzt wurden die Ideen mit den unterschiedlichsten Filmtechniken: Von Stoppmotion bis Farbanimation ist alles dabei. Schließlich wurde die Szenen noch vertont und benötigter Text wurde aufgesprochen. So entstand unser Gemeinschaftswerk zu den „Zwischenwelten“.

Helene-von-Forster-Grundschule mit Angela Mrusek

Trailer

Kompletter Film

Aus der Seele ins Gesicht

Während der Corona Zeit äußerten meine SchülerInnen vor allem eines: Können wir uns mal richtig austoben? Ohne Regeln?

So begaben wir uns gemeinsam auf eine Suche nach einer aktuellen Künstlerin, die Kindern genau diese Freiheiten bietet und schätzt. Dabei stießen wir auf die Künstlerin Sandra Silberzweig. Aufgrund Ihrer Krankheit – Synästhesie – entstehen ihre Bilder in Zwischenwelten: Zwischen Herz, Seele und allen Sinnen. Die Kunst ihrer Zwischenwelten half den Kindern und mir in der Zwischenwelt vom bisher bekannten Leben und den neuen Umständen unter Corona.

Wie es ein Schüler so schön ausdrückte: Diese Art von Kunst macht mich frei im Kopf!

Danke, dass wir Teil eurer Projekttage sein durften!

Die Klasse 4b

Dieses Projekt entstand in Zusammenarbeit mit der Künstlerin Sandra Silberzweig

Art is Healing, Healing is An Art. Art is Healthy and Safe. Art is a Natural Human Expression.

What words cannot express; non-verbal sensory Art does. Together we face a new world filled with uncertainty and concern for our families and future. More than ever we need to focus on positive expression in these difficult times. Troubled feelings and stressful thoughts need a constructive outlet to unload upon. Art allows us to understand and communicate our emotional selves without saying a word. When we create, we naturally invite our intuitive inner artist to emerge and help us make sense of complex issues on an innate level. This is communicated back to us through our artwork and that may help us to stay more positive.

Artist Sandra Silberzweig Artwork

Sandra Silberzweig is a contemporary Canadian visual artist and creator of the Silbersenze method. Over the course of an extensive and productive career, artist Sandra Silberzweig has delivered a vast and diverse body of work for patrons of every background.

www.sandrasilberzweig.com

„KubiPort“ – ZwischenWelten 2D und 3D

Transposition zu George Condos „Profile with Blue Eyes“

Jahrgangsstufenübergreifendes Projekt der 8. und 9. Klassen der Carl-von-Ossietzky- Mittelschule

Unsere ursprüngliche Idee zum Thema „ZwischenWelten“ war eine zweiteilige Arbeit, die sich in 2D-und 3D- Objekte gliedern und so zwei Raumwelten gegenüberstellen sollte. Gestalterischer Ausgangspunkt war das kubistische Portrait „Profile with Blue Eyes“ von George Condo aus dem Jahr 2017. Der Arbeitstitel ergab sich aus „Kubistisch und Portrait“: Schülerinnen und Schüler unserer 8. und 9. Jahrgangstufe, übernahmen zuerst mittels Rastermethode eine verkleinerte Originalvorlage auf 30x30cm Holzplatten und füllten die Flächen möglichst farbgetreu mit Acrylfarben. Dabei entstanden die 49 Einzelarbeiten, die in einer quadratischen Fläche präsentiert werden. In einem zweiten Schritt sollte dann eine gemeinschaftliche Großskulptur, aus Karton, Papier, Pappmaché und Acrylfarbe, zusammengesetzt aus geometrischen Figuren, nach dem Vorbild des Originalwerks, entstehen. Da wir diese Skulptur nicht fertigen konnten, stecken wir bis heute im Prozess, auf halber Strecke fest. Wir befinden uns also zwischen Beginn und Abschluss dieser Arbeit und damit tatsächlich „ZwischenWelten“.

Carl-von-Ossietzky-Mittelschule mit Olivia Kestler und Isabelle Pritzl

Lattenzaun mit Zwischenraum

Es war einmal ein Lattenzaun

mit Zwischenraum hindurchzuschaun‘…

So lauten die ersten beiden Verse des Gedichts, das von der Klasse 5.1 der Schule am Museum Schwabach rhythmisch-szenisch umgesetzt wurde. Rund zwei Wochen studierte die Klasse gemeinsam mit ihren Lehrkräften Dr. Katharina Novotný und Micha Seifert ihre Choreografien sowie die Texte zum Stück ein. Adaptiert wurde dabei nicht nur der Originaltext des Gedichts, sondern auch szenische Textelemente und rhythmische Sprechverse. Ihren Höhepunkt erfuhr die künstlerische Arbeit der Schülerinnen und Schüler mit der Video-Aufnahme des fünfminütigen Sprechstücks auf der Bühne des Theaters Mummpitz in Nürnberg.

Das Gedicht

Der deutsche Dichter Christian Morgenstern (1871-1914) ist bekannt für seine skurrile Dichtkunst. Sein 1905 erschienenes Gedicht „Der Lattenzaun“ stellt einen Höhepunkt seines grotesk-komischen Werkes dar: Ein Architekt nimmt die Zwischenräume aus einem Lattenzaun, der daraufhin aufgrund seines fürchterlichen Aussehens eingerissen wird. Der Architekt kann durch seine Flucht nicht zur Verantwortung gezogen werden.

Die Adaption

Im Sprechstück baut sich ein Konflikt zwischen einem Lattenzaun und dessen Zwischenräumen auf, bis ein Architekt die Zwischenräume entfernt. Der Lattenzaun, der sich zunächst über seinen vermeintlichen Sieg über die Zwischenräume freut, bemerkt schnell, dass er seine Daseinsberechtigung ohne seine Zwischenräume verliert. Er erkennt, dass es ihn ohne Zwischenraum nicht geben kann und akzeptiert seinen Zwischenraum als sein Gegenstück und als ebenbürtigen Anteil seines Daseins.

Während Morgensterns Gedicht in seiner Adaption nicht an Skurrilität verliert, gibt es einen Hinweis auf die Bedeutung von Zwischenräumen. Das Sprechstück interpretiert diese als eigene bedeutsame Zwischenwelten. Als essenzielle Gegenspieler zur Materie bilden Zwischenwelten (oder auch Zwischenräume) die Grundlage für Raum und Gestalt.

Die Auseinandersetzung mit dem Gedicht-Text auf einer spielerischen-theatralen Ebene machte den Kindern einerseits große Freude andererseits wurde auch die inhaltliche Auseinandersetzung sichtbar: Auf dem Weg zur Aufnahme im Theater entdeckten die Schüler*innen plötzlich überall Zwischenräume. Oder wie es der „Architekt“ schließlich ausdrückte: „Eigentlich ist ja die ganze Luft irgendwie Zwischen-Raum“.

Lehrkräfte: Micha Seifert, Dr. Katharina Novotný

Sperberlied 2021

Da in diesem Schuljahr das musikalische Leben aufgrund der Pandemie auch in unserer Schule größtenteils zum Erliegen gekommen ist, so haben wir die Idee gehabt einen virtuellen Chor aus Schülern und Schülerinnen zusammenzustellen. Die Videoproduktion war mit viel Arbeit verbunden und es war eine großartige Erfahrung.

Wir hoffen, dass diese „Zwischenwelt“ bald endet und wir nächsten Jahr wieder Live auf der Bühne singen können.

Mitwirkende Lehrkräfte: Alexandra Friedl-Peterding, Playback Produktion: Pawel Czubatka, Audiobearbeitung: Matthias Krisch, Videoproduktion: Verena Klaus / Matthias Krisch 

Text zwischen Bildern

Wörter werden auf Papier geleimt. Textcollagen entstehen. Die Schüler*innen der 7. bis 9. Klassen orientieren sich an literarischen Vorbildern. Sie gestalten mit Bleistiften oder

Wörter werden auf Papier geleimt. Textcollagen entstehen. Die Schüler*innen der 7. bis 9. Klassen orientieren sich an literarischen Vorbildern. Sie gestalten mit Bleistiften oder Finelinern.  Durch anschließendes digitales Bearbeiten am Smartphone entstehen farbige Bilder mit unterschiedlichen Bildwirkungen. Wasserfarben, Acrylfarben und zufällige Farbverläufe auf unterschiedlichen Bildträgern: Farbgestaltung macht Freude, auch zwischendurch.

Georg-Holzbauer-Mittelschule mit Susanne Gatscha-Himmler

Der gute Ton

Kunstprojekt „Der gute Ton – Gespräche in der Natur“ – Aus einem Platz, an dem oft unerlaubt Gartenabfälle entsorgt wurden, wird mit Schüler:innen der Helene-von-Forster-Grundschule, der Lehrerin Angela Mrusek und der Künstlerin Patrizia Arrigo-Daumenlang ein „Grünes Klassenzimmer“ für alle Menschen im Stadtteil gestaltet. Im Rahmen des Stadtteilprojektes „Alles blüht auf!“ für Eibach und Röthenbach in Zusammenarbeit mit dem Kulturladen Röthenbach und mit Unterstützung von STADTKULTUR Netzwerk Bayerischer Städte e.V.

Helene-von-Forster-Grundschule mit Angela Mrusek und Patrizia Arrigo-Daumenlang

„Zwischenwelten“ – so ein spannendes Thema!

Da fiel uns sofort eine ganze Menge ein dazu. Wir haben Kunst und Musik bei Frau Mrusek und was bietet sich da mehr an, als einen Film zu drehen? So haben wir Gruppen gebildet, uns Ideen überlegt, Bilder für den Film gemalt, die Figuren gebastelt, gefilmt, Geräusche dazu aufgenommen. Immer wieder haben wir den Film angesehen und überlegt, was noch fehlt oder was wir noch ändern wollen. Und schließlich wurde ein ganzer Film daraus.

Frau Mrusek hat dann noch eine Kurzfassung als Trailer geschnitten. Sie war eigentlich dazu gedacht, immer eine Vorstellung im Theater Mummpitz einzuleiten.

So jetzt aber: Viel Spaß mit unserem Film!

Klasse 3a der Helene-von-Forster-Grundschule mit Angela Mrusek

Zwischenwelten während der Flucht

Die Thusneldaschule ist eine Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage und betreibt schon lange eine Kooperation mit dem Kulturladen Loni-Übler-Haus zur Durchführung entsprechender Aktionen. So fand im Februar – während einer kurzen Phase des Wechselunterrichts – ein interessantes Projekt zum Thema Flucht statt. Schwerpunkt war eine künstlerische Auseinandersetzung damit. Sylvia Kohlbacher (Loni-Übler-Haus) und Mohamad aus Palästina besuchten die Klasse für zwei Tage. Das Projekt wurde im Rahmen der “Nürnberger Wochen gegen Rassismus” durchgeführt.

Der vierundzwanzigjährige Hamudie (so sein Rufname) erzählte den Kindern von seiner Flucht aus dem Libanon. Er selbst ist zwar aus Palästina, lebte aber die ganze Zeit im Libanon. Vor einigen Jahren entschied er sich für eine Flucht nach Deutschland, da er auch im Libanon nicht in Frieden leben konnte. Den Kindern berichtete er von den teils sehr dramatischen Erlebnissen während seiner Flucht und viele waren sichtlich bewegt. Sie stellten zahlreiche Fragen, auf die Hamudie sehr offen einging. Vielen wurde klar, dass dies Zwischenwelten waren, die sie sich so gar nicht vorstellen konnten.

Nach dem Besuch setzten sich sie Schülerinnen und Schüler auch mit der Frage auseinander, was Hamudie hätte helfen können, als er nach Deutschland kam – dies geschah nicht nur in Form von Spielen und Gesprächen, sondern vor allem auf kreative Weise: Die SchülerInnen malten und zeichneten konkrete oder auch symbolische Bilder, die einen bunten Reigen an Möglichkeiten zeigen, wie wir alle Geflüchteten helfen können. Dass tatkräftige Hilfe auch in vielen anderen alltäglichen Bereichen notwendig ist und wir alle – auch die Kinder – uns schon einmal Hilfe und Zusammenhalt gewünscht haben, kam in den begleitenden Gesprächen heraus. All diese Gedanken flossen in die Kunstwerke der Zweitklässler ein. Zu ihrem Bild sollten sich die Kinder einen Titel bzw. einen aussagekräftigen Spruch überlegen: ob das Bild den Spruch unterstützt oder umgekehrt, war auch den jungen Künstlern überlassen. Manche gingen von ihrem gewählten Satz aus, andere fanden nach dem Zeichnen des Bildes einen Titel dazu.

Thusnelda Grundschule

Klasse 2a

Großstadtinsekten und wir

Eine Zwischenwelt direkt vor unseren Füßen! Sowohl auf den öffentlichen Grünflächen vor unserer Schule als auch im Pausenhof stießen die SchülerInnen der 4. Klasse sowie der Deutschklasse 4 auf einige (Großstadt-)Insekten.

Bei genaueren Beobachtungen und Nachforschungen wurde einerseits klar, dass diese Miniaturwelt der Insekten durchaus Einfluss auf unsere Lebenswelt hat. Marienkäfer retteten unsere Schulhoftomaten vor den Blattläusen und Bienen bestäubten unsere Erdbeeren. Andererseits hat auch unser Handeln großen Einfluss auf den Raum, den die Insekten bei uns, an einer Innenstadtschule, vorfinden. Damit wir die Grünflächen aktiv gestalten konnten, meldeten wir Baumpatenschaften bei der Stadt an. Die Klassen entwickelten unterschiedliche Beiträge, um einen gestalterischen Einfluss auf diese Zwischenwelt an unserer Schule zu nehmen. So wurden verschiedene mehrjährige Stauden gepflanzt, Insektenhotels gestaltet, Wassertränken konzipiert und gebaut und Insekten in überdimensionaler Größe entwickelt, um auf deren Lebensraum und unsere direkte Einflussnahme auf diesen aufmerksam zu machen. 

Mitwirkende Lehrkräfte: Linda Steinberg, Regine Jung, Barbara Baier

Pusteblumen sind Wunscherfüller

Das Bilderbuch „Im Garten der Pusteblumen“ von Noelia Blanco bringt uns ins Tal unserer Wünsche. Wir beschäftigen uns mit unseren Hoffnungen und Zukunftsvorstellungen, die vielleicht im vergangenen Jahr in den Hintergrund geraten oder gänzlich in Frage gestellt wurden. Die Zeit stand still und manche Wünsche wurden aufgegeben. Doch für Schülerinnen und Schüler einer vierten Klasse sind gerade jetzt Träume und Wünsche bedeutend. Wir haben das Wünschen nicht vergessen! So ging es auch Anna, der kleinen Schneiderin und sie nimmt uns mit in den Garten der Pusteblumen.

                                                       Pusteblumen sind Wunscherfüller

Im Pausenhof gehen wir auf die Suche nach Pusteblumen. Zweifellos möchten wir diese besondere Blume festhalten, ihre zarte Schönheit bewahren. Wir schließen unseren großen Wunsch ein, hüten ihn in einer Schatzkiste, jeder für sich, damit er geschützt erhalten bleibt (Objekte). Aber damit ein Wunsch in Erfüllung geht, darf man ihn nicht nur bei sich tragen, sondern man muss ihn sich ganz fest wünschen und loslassen. Unseren großen Wunsch nehmen wir in die Hand, schließen die Augen und lassen ihn frei (Fotos Momentaufnahmen). Zum Abschluss folgt eine individuelle, malerische Auseinandersetzung mit dem eigenen Herzenswunsch (Leinwände). Wir lassen das Vergangene, die Zwischenwelt, hinter uns und blicken zuversichtlich in die Zukunft.  

Mitwirkende Lehrkräfte: Kathrin Münich

Zwischenwelten… Zwischenzeiten…

Zwischen dem Winter und dem Frühling 2021 in der besonderen Zwischenwelt des Lockdowns entstand unser Projekt – „Singen trotz(t) Corona“.

Die Kinder aus den Chorklassen der Musikschule Nürnberg  (Ludwig-Uhland und Maria-Ward-Grundschule) und aus dem Vorchor des „jungenChores Nürnberg“ trafen sich online, um  miteinander zu singen, einfach wieder Spaß zu haben und das Gefühl, ein Teil einer Chorgemeinschaft zu sein, neu zu erleben.

Im Februar performten wir online das schöne griechische Winterlied „Chioni, chioni“  und im Mai den heiteren  Frühlingskanon „Sing, sing, sing“.

Noch während der Vorbereitungszeit, nach einigen fleißigen Online-Proben nahmen die Eltern den Gesang ihrer Kinder einzeln auf. Diese Audioaufnahmen wurden von Bine Gebhardt, der Chorleiterin der Uhland Schule, zu einer Tonspur verarbeitet, zu der dann das Videobild geschnitten und zugefügt wurde.

Unsere jungen Sängerinnen und Sänger hatten sichtlich viel Spaß ihren Gesang mit der Gebärdensprache  zu begleiten. Der Frühlingskanon wurde zusätzlich mit einem kleinen Tanz der selbstgebastelten Blumen farbenprächtig gestaltet.

Unser Beitrag zu den Kulturtagen der Nürnberger Schulen 2021 ist ein Video über die beiden Projekte.

Zwischen digital und real!

Zwischen dem Winterschlaf der Natur und dem Frühlingserwachen!

Mitwirkende Lehrkräfte: Ina Ackermann, Bine Gebhardt, Theresia Schäfer

Strukturbeobachtungen

Eine Linie ist eine Linie. Punkte dürfen Punkte sein und Flächen Flächen. Linien, Punkte und Flächen lassen Strukturen entstehen. Es werden ausgewählte Bildausschnitte gezeigt. Die Schüler*innen zeichnen mit schwarzen Finelinern auf weißem Grund.  Sie verdichten Linien, Punkte und Flächen zu elementaren Strukturen. Ein verzweigtes Liniengeflecht lässt optische Zwischenräume bzw. Zwischenwelten entstehen. Rhythmus und Routine kehren ein. Jede Linie kann an Grenzen stoßen oder führt nirgend- und/oder irgendwohin.

Georg-Holzbauer-Mittelschule mit Susanne Gatscha-Himmler

Zwischen Tag und Nacht

Die Klasse 8m der Mittelschule Hummelsteiner Weg,

setzte sich mit dem Thema auseinander.

Was ist eine Zwischenwelt?

Wie kann man sie darstellen?

Viele Ideen wurden gesammelt und wieder verworfen.

Heraus kam das Thema:

ZWISCHEN TAG UND NACHT!

Die Schüler zeichneten, dichteten und erstellten Plakate.

Viel Freude mit unseren Ergebnissen.

Mittelschule Hummelsteiner Weg mit Ulrike Wagenhäuser

 

Hinter Masken

Tod. Familie. Krankheit. Schutz. Quarantäne. Impfstoff. Maskenpflicht. Pandemie. Wörter, die die ZwischenWelt der letzten Monate dominieren. Eine ZwischenWelt aus der die Maske nicht mehr wegzudenken ist. Eine Maske, die einen großen Teil unserer Gesichter verdeckt. Doch verdeckt sie das Wesentliche? Verdeckt sie mich, dich, uns? Inspiriert von den Werken Opies gestaltet die Klasse 8b der Scharrer Mittelschule Selbstporträts mit Maske, um genau dieser Fragestellung nachzugehen. Mit einer Collage vieler Wörter, die individuell mit der aktuellen ZwischenWelt verbunden werden, stellen die Schüler*innen ihr Wesen, das Wesentliche in den Vordergrund.

Scharrer Mittelschule mit Leonie Brenner

Smells like teen spirits

Die Schülerin Angela N. aus der 9c ist in Sachen Gitarre eine Autodidaktin. Mit Hilfe von YouTube und anderen Video-Plattformen bringt sie sich immer wieder neue Songs der Musikrichtungen Rock, Alternative-Rock und Grunge bei. Aus letzterem Genre spielt sie in diesem Video den Song „Smells Like Teen Spirit“ der ehemaligen US-amerikanischen Band Nirvana.

Amüsanter Background-Fakt: Kurt Cobain, der Leadsänger und hauptsächliche Songwriter der Band, hatte die Idee zum Titel des Songs, nachdem eine befreundete Sängerin „Kurt smells like teen spirit“ mit einer Spraydose an die Wand von Cobains Schlafzimmer geschrieben hatte. Während Cobain zunächst eine tiefere Bedeutung darin vermutete, bezog sich der Satz lediglich auf das Deodorant Teen Spirit, das Cobains damalige Freundin benutzte. Von der Existenz des Deodorants erfuhr Cobain nach eigenen Angaben erst Monate nach der Veröffentlichung des Songs.

“Smells Like Teen Spirit” war die erste Singleauskopplung der Band, machte sie weltweit bekannt und prägte die Musikszene der 90er Jahre maßgeblich.

Dr.-Theo-Schöller-Mittelschule mit Andreas Mäusel

Die Stimme der Jugend während Corona

Corona hat die Welt und den Alltag der Jugendlichen verändert. Plötzlich darf man länger schlafen, hat also bestimmte Freiheiten unverhofft dazugewonnen, gleichzeitig darf man aber nur noch eingeschränkt Freunde treffen und seinen Hobbies nachgehen.

Ein komischer Zustand, in dem wir diese besondere Zeit verbracht haben, stiller als sonst und doch turbulent.

Der Videobeitrag beleuchtet, welche Rechte Kindern und Jugendlichen grundsätzlich zustehen und wie diese sich womöglich in Corona-Zeiten verändern. In Interviews mit Jugendlichen und Fachkräften wird die Vielschichtigkeit der Erlebnisse und Perspektiven auf die Krise deutlich. Der Beitrag entstand zusammen mit Schüler*innen der Scharrer Mittelschule und stellt eine Kooperation der Partnerschaft für Demokratie Nürnberg aus dem Bundesprogramm „Demokratie leben!“, dem Menschenrechtsbüro und der Kinderkommission der Stadt Nürnberg dar.

Scharrer Mittelschule mit Leonie Brenner

Mitwirkende Lehrkräfte: Theresia Aschemann, Leonie Brenner, Markus Philipp (Rektor) Weitere Mitwirkende: Helga Riedl und Clara Grell (Menschenrechtsbüro), Cornelia Scharf Kinderkommission

Veranstaltungsort: Scharrer Mittelschule, Straße der Menschenrechte, Straße der Kinderrechte

Hier noch ein paar Bilder zum Making-Of des Films

Goldwert-Scheine

Goldwert-Scheine der Klasse 8b von der Dr.-Theo-Schöller-Mittelschule Nürnberg

Im Zuge der Goldwert-Projektwoche an der Dr.-Theo-Schöller-Mittelschule Nürnberg gestaltete die Klasse 8b Wertscheine. Inspiriert für ihre Werke wurden die Jugendlichen vom KünstlerNotgeld. Insgesamt gibt es fünft Goldwerte: Respekt, Ehrlichkeit, Freundschaft, Toleranz und Hilfsbereitschaft. Es entstanden verschiedene Scheine. Zwei Puzzles und einzelne Scheine zu den verschiedenen Werten. Die Jugendlichen konnten sich aussuchen, welche Werte sie künstlerisch umsetzen wollen. Dabei sind die Werke ganz alleine die Leistung der einzelnen Schüler*innen. Die in der Klasse eingesetzten Lehrkräfte begleiteten die Mädchen und Jungs lediglich und moderierten die Gespräche rund um das Thema Goldwert. So entstand eine breite Palette an unterschiedlichen Interpretationen der Werte. Die Materialien, wie Pappe, Zeitung, Schaumstoff, etc. wurden unterschiedlich verwendet und dienten als Grundlage für vielfältige Ergebnisse. Und weil Bilder mehr sagen als 1000 Worte, viel Spaß beim Anschauen der Bilder.

Dr.-Theo-Schöller-Mittelschule mit Patrick Gömmel

Frederick

Eine Kolonie Mäuse bereitet sich auf schwere Zeiten vor. Alle sammeln Vorräte. Fast alle Mäuse sammeln Essen für den Winter. Nur eine Maus nicht: Frederick. Verhält er sich unsozial? Warum hilft er nicht mit? Ist er einfach nur faul? Er gibt den anderen Mäusen Antworten und stellt uns als Menschen damit auch wichtige Fragen. Worauf kommt es im Leben an? Was brauchen wir in schweren Zeiten? Müssen alle in einer Gesellschaft das gleiche tun, damit eine Gemeinschaft gut funktioniert? Welche Bedürfnisse haben wir? Vielleicht findet ihr Antworten auf diese Fragen anhand dieser Geschichte. Vielleicht stellt ihr euch andere Fragen oder findet weitere interessante Inhalte in der Geschichte über die Mäusegemeinschaft.

Grundschule Katzwang mit Volker Berdich

Mitwirkende Lehrkräfte: Volker Berdich

Aussichten sind wichtig

Angefangen hat alles mit meiner eigenen Aussicht aus meinem Wohnzimmerfenster. (BILD 1) Ein Blick in eine weitere Ferne würde mir besser gefallen. Die Bäume im Westfriedhof lassen das nicht zu. Es ist lange grau und immer wieder verschneit in diesem Winter. Da sind die Bäume okay. Ich kann sie mir sehr gut mit ihrem grünen Laub vorstellen, weil ich schon recht lange da wohne. Es sind die Online-Unterrichtswochen im Januar dieses Jahres. Ich denke oft an meine Schülerinnen und Schüler. Sie scheuen sich, die Kamera anzumachen. Weil sie nicht geht? Weil sie nicht wollen, dass die anderen sie sehen? Weil sie nichts von allem zeigen wollen?

Ich überrede sie, ein Foto einer Aussicht aus dem Fenster zu machen und es mit allen in der Klasse zu teilen. Wenn schon nicht nach innen, so doch nach draußen! Das machen sie. Nicht alle wählen ihr Zimmer. Manche suchen sich die Küche oder den Balkon aus. Maksym sagt zu seinem Foto nur: Es heißt „Stuhl auf dem Balkon“ (BILD 2) Und zwei Schülerinnen sind nicht zu Hause oder vielleicht doch ziemlich „zu Hause“. Sie nehmen fleißig aus ihren Heimatländern am Unterricht teil. Manche beneiden sie ein bisschen. Die vielen Lichter in der Nacht: Es ist die Hauptstadt von Moldawien: Kishiniew (BILD 3).

Oh, das schöne Wetter in Bosnien-Herzegowina! (BILD 4) Und Justinian schickt ein schönes Schneebild vom Nürnberger Stadtrand. Wenigstens scheint auch mal die Sonne hier. Es ist der 20. Januar und wir werden noch viele Wochen nicht in die Schule zurückkehren. Ich frage Justi, in welche Richtung er aus seinem Fenster schaut und sage ihm dann, dass seine Schule ungefähr am linken Rand des Fotos ist. (BILD 5)

Bei einigen Aussichtsfotos könnte man erraten, wer sie gemacht hat. Die malerischen Farben am Abendhimmel: Das kann nur von Valeria sein! (BILD 6) Und Nelli schickt unaufgefordert eine Erklärung mit dazu – tolle Leistung! (BILD 7) Das ist mein Küchenfenster. Ich sehe die Straße, daneben gibt es einen Park und die U-Bahn-Station Herrnhütte. Ich laufe oft im Park, das ist mein Sport. Zur Schule fahre ich mit der U-Bahn. Rechts gibt es ein großes Haus und auch einige kleinere davor. Und ich habe eine Blume auf dem Fensterbrett.                                                                                                                             

Aaron hält ganz sachlich fest, was er sieht. (BILD 8): Das Bild habe ich aus dem dritten Stock aufgenommen. Es ist das Fenster im Zimmer meines Bruders. Durch das Fenster sehe ich Schneereste auf dem Parkplatz. Es gibt viele Gebäude und einen großen Schornstein. Gleich unter dem Fenster befinden sich kleinere Garagen. Ich zeige ihm das Hochhaus am Plärrer, das mir erst nach einer Weile aus dieser ungewohnten Perspektive auffällt. Dann haben wir die Fotos für ein Gesamtplakat zusammengestellt. (BILD 9)

Dr.-Theo-Schöller-Mitteschule mit Margit Yesiltas

„Mondes et entre-mondes, Welten-Zwischenwelten“

Unser Musical des Jahres: „Mondes et entre-mondes, Welten-Zwischenwelten“ wäre von 22 Schülerinnen und Schülern der ersten bis vierten Klasse getanzt und gespielt worden, begleitet von einer vierten Klasse, die dazu deutsch-französisch gesungen hätte.
Was war der Grundgedanke, die Idee dahinter?

Es geht um die Wahrnehmung verschiedener Welten und Zeitalter, aber auch darum, dass jede*r von uns sich zwischen diesen Welten bewegen und sich seinen eigenen Weg erwandern kann. Dadurch kann jeder und jede sich weiterbilden und reifen.
Unsere Zwischenwelten werden jedoch leider nicht ins Rampenlicht schweben können!
Jeder von uns schickt von seinem Zuhause aus dem Wunsch, dass wir diese Welten bald wieder frei betreten, besingen und betanzen können, und zwar miteinander!

Pour dé-couvrir

Pour voyager, pour découvrir,

pour apprendre et aussi pour grandir

c’est formidable les mondes et les copains,

la fantaisie et tout, tout plein d’amour!

 

Zum Reisen, zum Entdecken und Lernen

und natürlich auch zum Wachsen,

Verschied‘ne Welten, und trotzdem sind wir gleich

viel Fantasie und ganz, ganz viel Liebe!

 

(Gesprochen):

Observer, beobachten

penser, denken

partager, teilen

comprendre, verstehen

apprendre, lernen

sentir, fühlen

 accueillir, empfangen

 

Pour voyager, pour découvrir,

pour apprendre et aussi pour grandir

c’est formidable les mondes et les copains,

la fantaisie et tout, tout plein d’amour!

 

Zum Reisen, zum Entdecken und Lernen

und natürlich auch zum Wachsen,

Verschied‘ne Welten, und trotzdem sind wir gleich

viel Fantasie und ganz, ganz viel Liebe!

 

Team: Marie-Claire Bär Le Corre, Romy Baier und Christine Steinhübel

Mit Unterstützung vom DFJW und vom dfc Nürnberg

Grundschule Insel Schütt