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Sehnsucht

Hab‘ das Gefühl, dass irgendwo
In mir ’ne Lücke klafft
Als hätte etwas, das zu mir gehört,
es nicht bis zu mir geschafft.
Wie ’ne wohlbekannte Melodie
aus ’nem Lied, das ich nicht kenn‘,
tief begrabene Erinnerungen,
die auf meiner Seele brennen .

Stromaufwärts treibt es das schwere Herz hin
Zur Quelle, die es seit Ewigkeit sucht
Es kommt mir vor, als ob von irgendwoher
jemand meinen Namen ruft.

bittersüßer Klang
schwimm‘ den Tag entlang
Sehnsucht greift den Augenblick,
reißt mich fort,
lässt mich zurück.
Tag in fernem Glanz –
Sehnsucht geht nie ganz.

Daniel Wirtz


Ihr lieben Künstler*innen und Kolleg*innen,

zu einem herausfordernden Motto voller stürmischer Gedanken und wilder Gefühle habt ihr uns eure Ideen und Empfindungen durch eure fantastischen Beiträge gezeigt. Tief beeindruckt durften (dürfen?) wir sie im Theater Mummpitz, im Neuen Museum und in der Kulturwerkstatt „Auf AEG“ vielen staunenden Besuchern für euch präsentieren. Wir danken euch für euer theatrales, musikalisches, literarisches und bildend künstlerisches Schaffen zum Thema “Sturm und Sehnsucht“!
Eurer Kulturtage-Team Gudrun Wolfrum, Kristin Treiner-Kleischmann und Marius Dechant

Eröffnung der Kulturtag findet am 3.7. um 11 Uhr im neuen Museum und um 18 Uhr im Theater Mummpitz statt.

Die Vernissage der Kulturtag findet am Montag, den 4.7. um 17 und um 19 Uhr in der Kulturwerkstatt auf AEG statt.

Der Eintritt ist frei.

Kulturwerkstatt auf AEG

Sturm auf der Straße

Die Klasse 1a hat sich mit dem Thema Sturm im Gespräch befasst und in Gruppenarbeit in einem Mindmap viele Gedanken zum Sturmereignis gesammelt. Daraufhin haben wir es auf ein DinA3 Zeichenblatt auf der Straße stürmen lassen. Regen, Hagel, Wolken, Wind, gebogene/ abgebrochene Bäume, Hausdächer, Abfall, Umgeworfenes und noch vieles mehr ist auf den Bildern zu sehen.

In einem 2.Schritt haben wir ungegenständlich gemalt – so gut wie nur noch Formen verwendet und mit anderen Farben dargestellt.

Das hat großen Spaß gemacht!

Grundschule Laufamholz

Gabriele Schramm

Meine Hand spielt eine Rolle in Marc Chagalls Kunstwerken

„Mein Vater hatte blaue Augen, aber seine Hände waren voller Schwielen. Er arbeitete, er betete, er schwieg. Wie er, war auch ich schweigsam. Was sollte aus mir werden? Sollte ich so mein ganzes Leben lang bleiben, vor einer Wand sitzend oder sollte ich ebenfalls Tonnen schleppen? Ich betrachtete meine Hände. Ich hatte zu zarte Hände. […] Ich musste einen besonderen Beruf finden, eine Beschäftigung, die mich nicht zwingen würde, mich vom Himmel und den Sternen abzuwenden, und die mir erlauben würde, meinen Sinn des Lebens zu finden. Ja, genau das suchte ich.“

(Marc Chagall)

Kinder der ersten und zweiten Klasse in Gebersdorf betrachteten Werke Chagalls mit ebenso großer Neugierde wie ihre eigenen Hände. Was daraus wohl geworden ist?

Kunst von der Hand auf die Hand vor dem Hintergrund des Künstlers Marc Chagall zeigen die Kinder der Klassen 1b und 2b aus Gebersdorf.

Mit der Kamera festgehalten wurden die Ergebnisse von Silke Hartmann.

Grundschule Gebersdorf

Madeleine Schulze-Erdei, Katja Diebold, Kristin Treiner-Kleischmann

Klassen 1b und 2b

Coach Silke Hartmann

Theater Mummpitz

Alice@Wunder.Land

Die Theatergruppe der Grundschule Katzwang zeigt dieses Jahr ihre Arbeit rund um das Mädchen Alice, die so manch sonderliche Dinge erlebt.

Die Schüler entschieden sich in mehreren Runden, unter einer ganzen Menge selbst mitgebrachter Vorschlägen, für die Buchvorlage „Alice im Wunderland“ von Lewis Caroll. Unter deutlich erschwerten Bedingungen wurden bis Weihnachten theatrale Grundlagen gelegt. In drei klassenreinen Gruppen wurde zu einzelnen Textabschnitten improvisiert und sich so mit den Inhalten des Buches auseinandergesetzt. Wie ein Puzzle müssen die einzelnen Teile zu einem Stück zusammengesetzt werden. Einige Textteile der Buchvorlage wurden übernommen, andere wurden durch die Schüler selbst entwickelt.  Im Zusammenspiel mit ihrem Spielleiter wird ein ganz eigenes Produkt erstellt.

So entführen euch die Schüler:innen der Theater AG in die verworrene Welt der Träume und Gedanken von Alice, die sich in eine wundersame Welt begibt. Hier trifft sie auf grinsende Katzen, besserwisserische Raupen, eine verrückte Teegesellschaft und Spielkarten und deren schreckliche Königin.

Grundschule Katzwang

Volker Berdich


Smells like teen spirits

Die Schülerin Angela N. aus der 9c ist in Sachen Gitarre eine Autodidaktin. Mit Hilfe von YouTube und anderen Video-Plattformen bringt sie sich immer wieder neue Songs der Musikrichtungen Rock, Alternative-Rock und Grunge bei. Aus letzterem Genre spielt sie in diesem Video den Song „Smells Like Teen Spirit“ der ehemaligen US-amerikanischen Band Nirvana.

Amüsanter Background-Fakt: Kurt Cobain, der Leadsänger und hauptsächliche Songwriter der Band, hatte die Idee zum Titel des Songs, nachdem eine befreundete Sängerin „Kurt smells like teen spirit“ mit einer Spraydose an die Wand von Cobains Schlafzimmer geschrieben hatte. Während Cobain zunächst eine tiefere Bedeutung darin vermutete, bezog sich der Satz lediglich auf das Deodorant Teen Spirit, das Cobains damalige Freundin benutzte. Von der Existenz des Deodorants erfuhr Cobain nach eigenen Angaben erst Monate nach der Veröffentlichung des Songs.

“Smells Like Teen Spirit” war die erste Singleauskopplung der Band, machte sie weltweit bekannt und prägte die Musikszene der 90er Jahre maßgeblich.

Dr.-Theo-Schöller-Mittelschule mit Andreas Mäusel