Sturm und Sehnsucht

  • Nachdem wir Geschichten von der Sehnsucht gehört haben, war uns klar, dass Sturm und Sehnsucht zusammengehören. Deshalb eine weitere Aktion:
  • Wir haben mit Hilfe von Tüchern und Farbe den Sturm auf Malkarton entstehen lassen.
  • RAUF – RUNTER – HERUM – TIEF – HOCH und haben es geschafft, den Sturm plastisch darzustellen. Da brauchten wir ganz schön langen Atem, um unsere Stürme zu „bändigen“.
  • Nachdem alles getrocknet war, suchte sich jeder eine SEHNSUCHTSFARBE aus und bemalte das RUHIGE/ LANGE/… damit.

Zum Schluss schrieben wir unsere Sehnsüchte mit verschiedenen Stiften auf die Fläche.

Grundschule Laufamholz

Gabriele Schramm

Kartoffelköpfe

Nach umfangreichem grafischem Studium der menschlichen Physiognomie, machten sich die Schüler*innen der Klasse 8c stürmend mit ihrem Schnitzwerkzeug über die Kartoffeln her.

Die Skulptur mit ihrer Allansicht stellte vor Herausforderungen, eröffnete aber neue gestalterische Zugänge und Denkweisen.

Anschließend durften die Köpfe viele Wochen im Schrank ruhen und kamen nach einigen Monaten gealtert wieder zum Vorschein. Die Zeit wurde zur fleißigen und stetigen Mitgestalterin.

Und an einigen Köpfen dringen neue Wurzeln (immer noch wachsend) sehnsüchtig nach Leben.

Dr.-Theo-Schöller-Mittelschule

Marius Dechant

 

Pinselsturm und die Sehnsucht nach Anerkennung

VAN GOGH

Zu keinem anderen Künstler könnten die Begriffe „Sturm und Sehnsucht“ besser passen. Der stürmische Pinselduktus ist sein Kennzeichen, die Sehnsucht als Künstler wahrgenommen zu werden war sein Schicksal.

SchülerInnen beschäftigen sich mit dem Werk Van Goghs. Nach zerteilten Bildvorlagen der Originale entstehen Kopien auf quadratischen Leinwänden, die aus mehreren Teilen zu einer großflächigen Gemeinschaftsarbeit zusammengesetzt werden und ein großes Ganzes ergeben.

Klassen 9A, 8A, 7A

Carl-von-Ossietzky-Mittelschule

Olivia Kestler, Isabelle Pritzl

Alte Blätter – neue Blüten

Ausgehend vom „stürmischen Herbst“ führt uns der Weg zum „sehnsüchtig erwarteten Frühling“. In Form von symbolisch gestalteten Schülerarbeiten auf A3 Papierbögen, in Herbstfarben mit Herbstblättern und Frühlingsfarben mit Blüten und Blumen, stehen sich diese beiden Situationen gegenüber.

Aus dem ersten Teil, sollen verschiedene Arrangements entstehen, die von einer Gruppe der Schülerinnen und Schülern durch Fotos festgehalten werden. Sie zeigen die ursprünglichen Arbeiten in unterschiedlichen Situationen, Perspektiven und Zusammenhängen, aber immer im Zeichen des Sturms.

Der zweite Teil, die Sehnsucht, wird die Beschränkung der zweidimensionalen Darstellung der Ausgangsarbeit verlassen und in Form eines farbenfrohen Bäumchens mit Flatterbändern und bunten Blüten, die Gedanken, Wünsche, Gefühle und positive Stimmung einfangen, die von einer weiteren Gruppe von Schülerinnen und Schülern gestaltet werden.

Während der Ausstellung auf AEG sind dann, neben exemplarischen Ursprungsarbeiten, die Fotos der Arrangements (digital) und das entstandene Bäumchen zu sehen.

Klasse 8a und 9a der Carl-von-Ossietzky-Mittelschule

Isabelle Pritzl, Olivia Kestler

Unser Weg vom Sturm zur Sehnsucht – eine Brücke bringt uns weiter

Urban Stitching meets Upcycling and gets mobile!
Raus aus der lähmenden, bedrückenden aber auch aufwühlend, stürmischen Zeit der Trübnis. Auf zu vergessenen Wünschen, Träumen und Sehnsüchten, es geht wieder aufwärts…

Unsere Brücke aus wildem Materialmix (Upcycling bedeutet, nehmen was am Haus zu finden ist) beginnt sich in Leserichtung „aus dem Nichts mittels unterschiedlicher dunkler, wirrer und düsterer Materialien“ zu entwickeln. Sie wird auf ihrem Weg nicht nur immerfarbenfroher, sie führt auch stetig nach oben. Das gelingt in dieser Gemeinschaftsarbeit, die im Rahmen unserer Schulprojektwoche entstanden ist, weil die Schulbänke ihre Aufgabe erfüllen! „Bunte Träger“, die bunt gestaltet, nicht nur symbolisch für Zusammenhalt stehen, sondern tatsächlich Stabilität bedeuten: In der Kunst, wie im echten Leben.

Carl-von-Ossietzky-Mittelschule

Olivia Kestler, Isabelle Pritzl

Die Sehnsucht im ICH

„Wir müssen die Biester bis zum letzten Ei ausrotten.“

„Ich weiß, wo wir die elenden Monster finden“, rief er kämpferisch.

„Mir nach.“

(entnommen aus: Der halbe Ritter von Manuela Jungkind)

Früher hatte ich Freude, Zuversicht und Wahrheit in mir.

Dann kamst

DU

und hast mir alles genommen.

DU hast mir Angst gemacht.

DU hast mich belogen.

Wohl wissend, was DU damit anrichtest!

DU hast Hass, Misstrauen und Feindschaft in mir wachsen lassen.

DU hast mich glauben lassen, dass mein Gegenüber mich vernichten möchte.

ICH

 bin aber stärker als wir alle dachten!

In mir ist ein Sturm, der mich aufschreien lässt.

Ich sehne mich nach Frieden mit mir und mit der Welt!

Ich breche auf…

 

Beteiligte Schulen/Klassen und Lehrerinnen sowie Externe:

Kristin Treiner-Kleischmann & Madeleine Schulze-Erdei aus der Grundschule Gebersdorf (Klassen 2a und 2b)

Katja Diebold aus der Helene-von-Forster-Grundschule (Klasse  3a)

Externe/ Autorin: Manuela Jungkind

Der goldene Topf am Ende des Regenbogens, oder Quali-Vorbereitung mal ganz anders

Die Schülerinnen und Schüler sollen zunächst das Thema „Sturm und Sehnsucht“ auf ein Bild mit einer Sturmwolke, einem Regenbogen und einem Topf voll Gold am Ende übertragen. Dabei verkörpert die Sturmwolke eben den Sturm und der Regenbogen die Sehnsucht.  

Anschließend wird thematisiert, dass eine Sehnsucht der Schüler das Bestehen des Quali, also „der Topf voll Gold am Ende des Regenbogens“ ist. Im Weg steht ihnen aber der Sturm, aus dem der Regenbogen den Weg zum Gold bzw. Quali zeigt. Um den Quali zu schaffen, müssen die Schülerinnen und Schüler sich aus dem Sturm, sprich der stressigen und stürmischen Vorbereitungszeit in einen Regenbogen verwandeln (sie gehen alle mit unterschiedlichen Fähigkeiten und Kompetenzen (im Projekt durch unterschiedliche Farben gekennzeichnet) aus der Vorbereitungszeit heraus. Das heißt die Vorbereitung auf den Quali muss bunt, farbenfroh, vielseitig und unterscheidbar, werden. 

Die Schülerinnen der Klasse 9b simulieren eine Vorbereitungsstunde im Klassenzimmer für ihren anstehenden Quali. Hierzu wird das Klassenzimmer in ein tristes, bedrückendes, renovierungsbedürftiges Zimmer verwandelt, durch das gerade auch noch ein Sturm gezogen ist. Es wird so umgestaltet, dass jeder freie Raum (Wände, Boden, Stühle, Tische, Personen etc.) als Leinwand genutzt werden kann, um dort individuelle Qualiaufgaben zu bearbeiten. Hierzu bekommt jeder Schüler nur seine eigene Regenbogenfarbe (seine Fähigkeiten und Kompetenzen sind einzigartig!) und einen Pinsel, um seine Aufgaben zu bearbeiten. So wird aus dem stürmischen Klassenzimmer ein Regenbogen hervorgehen. Dieser entwickelt sich, durch die Vorbereitung auf den Quali, aus einem trüben und bedrückenden Klassenzimmer wird ein farbenfrohes experimentelles Lernumfeld.

 Die gesamte Aktion wird mittels einer Kamera dokumentiert, die in regelmäßigen Abständen Aufnahmen des Klassenzimmers aus statischer Perspektive aufnimmt. Sowohl der Aufbau (Making-of), als auch die Verwandlung des Klassenzimmers (Happening) werden anschließend in einem Kurzfilm zusammengefasst. In bestimmten Bereichen des Klassenzimmers werden große Leinwände „eingearbeitet“ die später herausgelöst, als Exponat bestehen bleiben. Je nach Entwicklung der Situation werden auch Tische, Stühle oder Teile davon als Exponate entstehen, dafür wurde das Klassenzimmer nur zu diesem Zweck mit ausgemustertem Mobiliar ausgestattet. Wir sind gespannt!

Und am Ende verhilft der Regenbogen an Fähigkeiten und Übungen unseren Schülerinnen und Schülern den ersehnten Goldtopf (Quali) zu erreichen!

Carl-von-Ossietzky-Mittelschule

Patrick Weber, Isabelle Pritzl, Olivia Kestler

 

Vom Sehnsuchtsort zum inneren Sturm

Die Klasse 1b der Ketteler-Schule hat sich ab März 22 mit dem Thema „Sturm und Sehnsucht“ beschäftigt. Dabei ging es zunächst um

  1. Sehnsuchtsorte
  • Kalenderblätter aus „Sehnsuchtskalendern“ wurden daraufhin betrachtet, inwiefern die gezeigten Orte „Sehnsuchtsorte“ darstellen. Was macht einen Ort zum Sehnsuchtsort?
  • Daraufhin überlegten sich die Kinder, welches ihr EIGENER Sehnsuchtstort ist und was diesen Ort so besonders macht. Sie brachten Bilder und Erinnerungsstücke in den Unterricht mit und erzählten.
  • Im folgenden Schritt sollten die Kinder ihren Sehnsuchtstort malen. Allerdings sollte nichts Gegenständliches gemalt werden. Vielmehr sollte das, was am Sehnsuchtsort zu sehen, hören, riechen und fühlen war, rein in Farben und durch die Art des Farbauftrags dargestellt werden.
  • Anhand von Bildbeispielen von Künstlern des Blauen Reiter zu Sehnsuchtsorten aus dem „Blauen Land“ um Murnau konnten die Kinder den Weg von der naturalistischen Darstellungsweise hin zur abstrakten Malerei nachverfolgen und durch ihre eigenen Vorarbeiten die vom Gegenstand gelösten Bilder der Künstler als Ausdruck innerer Emotion besser verstehen.
  • Die in Farben ausgedrückten „Facetten“ ihrer eigenen Sehnsuchtsorte wurden schließlich zu einem abstrakten Gesamtbild zusammengesetzt.

Da viele Kinder das „Meer“ als einen Sehnsuchtstort wahrnahmen, wurde die Arbeit nun auf das Thema Meer fokussiert, genauer noch auf die Erscheinungsfarben des Meeres.

  1. Sehnsuchtsort „Meer“
  • Zunächst wurden „Meeresbilder“ verschiedener impressionistischer Künstler im Hinblick auf die Erscheinungsfarbe des jeweils abgebildeten Meeres untersucht und über den Zusammenhang mit der Intention der Maler nachgedacht, einen Moment einfangen zu wollen.
  • Aus den Kalenderblättern vom Beginn der Sequenz wurden danach Teile mit den verschiedenen Farbtönen des dort abgebildeten Meeres herausgerissen. Die Schnipsel wurden farbthematisch geordnet und dann zu vier Gemeinschaftscollagen verarbeitet.
  • Nun hatten die Kinder den Auftrag, mit Wasserfarben selbst Meeresfarben in einem Glas zu mischen. Innerhalb der Gruppe durften dabei keine gleichen Farben entstehen.

Nun rückte der „Sturmgedanke“ erstmals in den Mittelpunkt der Arbeit.

  1. Der „äußere“ Sturm
  • Die Zustände des Meeres wurden zur Musik von Debussy in der Bewegung mit Folien nachempfunden.
  • Mit diesen Folien und Acrylfarbe wurden danach „Sturmbilder“ erzeugt mit einer Bewegung des Meeres, die aus der Ebene heraustritt und so den Sturm nicht nur sichtbar, sondern auch fühlbar machen sollte.

Vom „äußeren“ Sturm ging es dann zum „inneren“ Sturm, dem Sturm, wie er sich im sehnsuchtsvollen Menschen abspielt.

  1. Der „innere“ Sturm
  • Was könnte dazu führen, Erinnerungen an Sehnsuchtsorte zerstören zu wollen? Die Kinder sollten Trauer und Wut nachempfinden und diese Gefühle an ihren Erinnerungsbildern, die sie ganz zu Beginn von ihrem Sehnsuchtstort mitgebracht haben, auslassen (oder gegebenenfalls an den zu Beginn gezeigten Kalenderblättern mit Sehnsuchtsorten).

Mit Farbbeuteln durften die Kinder dann dem „inneren“ Sturm freien Lauf lassen und die durch die Erinnerungsfotos bewahrten Sehnsüchte unter Farben begraben.

Ketteler Schule

Miriam Veeh, Coach: Ingo Hommel

Der Sturm kommt

Der Sturm kommt und das gaaanz laut.

Wir machen Sturm mit Farbe sichtbar und das auf Fasstrommeln.

Wir bereiten uns darauf vor:

  • ziehen uns Kittel, Hauben, Handschuhe und Face Shields an.
  • schütten Farbe auf den Trommeldeckel (Fass), hören Techno-Sturmmusik „Der Sturm kommt“ von Michael Klein und trommeln los – einer nachdem anderen

Farbe spritzt! Wir trommeln! Mehr Farbe! Volle Action! Spaß!

Unsere Kittel sind voller Farbtropfen:

Wir legen uns mit den bespritzten Kitteln auf eine Leinwand und drucken die Farbe durch Hin- und Herwälzen darauf ab.

Das macht Freude!  – Und ein tolles Ergebnis!

Sogar die Kittel sind für sich Kunstwerke.

Eine stürmische, laute und gigantische Aktion mit großer Begeisterung!

Diese Aktion wurde per Video aufgenommen.

Herzlichen Dank an Michael Klein, der uns sein Lied „Der Sturm kommt“ kostenlos für das Video zur Verfügung gestellt hat.

Gabriele Schramm

Grundschule Laufamholz

Medusa mit Sturm und Sehnsucht

Anhand der Mythen der Medusa gehen wir den Wandlungen der erzählerischen und bildlichen Motive über die Jahrhunderte nach. Wir lernen dabei Medusa als Projektionsfläche kennen, die Anderen (Athene, Perseus etc.) „dient“. Als dritten Schritt versuchen wir eine Anverwandlung an Medusa als selbständige, leidenschaftliche Person mit Sturm und Sehnsucht. Die Ergebnisse dieser künstlerischen Verwandlungen werden als Fotoarbeiten eingereicht werden.

Konrad-Groß-Mittelschule

Kerstin Hußenether, Oliver Rosbach