Pinselsturm und die Sehnsucht nach Anerkennung

VAN GOGH

Zu keinem anderen Künstler könnten die Begriffe „Sturm und Sehnsucht“ besser passen. Der stürmische Pinselduktus ist sein Kennzeichen, die Sehnsucht als Künstler wahrgenommen zu werden war sein Schicksal.

SchülerInnen beschäftigen sich mit dem Werk Van Goghs. Nach zerteilten Bildvorlagen der Originale entstehen Kopien auf quadratischen Leinwänden, die aus mehreren Teilen zu einer großflächigen Gemeinschaftsarbeit zusammengesetzt werden und ein großes Ganzes ergeben.

Klassen 9A, 8A, 7A

Carl-von-Ossietzky-Mittelschule

Olivia Kestler, Isabelle Pritzl

Alte Blätter – neue Blüten

Ausgehend vom „stürmischen Herbst“ führt uns der Weg zum „sehnsüchtig erwarteten Frühling“. In Form von symbolisch gestalteten Schülerarbeiten auf A3 Papierbögen, in Herbstfarben mit Herbstblättern und Frühlingsfarben mit Blüten und Blumen, stehen sich diese beiden Situationen gegenüber.

Aus dem ersten Teil, sollen verschiedene Arrangements entstehen, die von einer Gruppe der Schülerinnen und Schülern durch Fotos festgehalten werden. Sie zeigen die ursprünglichen Arbeiten in unterschiedlichen Situationen, Perspektiven und Zusammenhängen, aber immer im Zeichen des Sturms.

Der zweite Teil, die Sehnsucht, wird die Beschränkung der zweidimensionalen Darstellung der Ausgangsarbeit verlassen und in Form eines farbenfrohen Bäumchens mit Flatterbändern und bunten Blüten, die Gedanken, Wünsche, Gefühle und positive Stimmung einfangen, die von einer weiteren Gruppe von Schülerinnen und Schülern gestaltet werden.

Während der Ausstellung auf AEG sind dann, neben exemplarischen Ursprungsarbeiten, die Fotos der Arrangements (digital) und das entstandene Bäumchen zu sehen.

Klasse 8a und 9a der Carl-von-Ossietzky-Mittelschule

Isabelle Pritzl, Olivia Kestler

 

 

Unser Weg vom Sturm zur Sehnsucht – eine Brücke bringt uns weiter

Urban Stitching meets Upcycling and gets mobile!
Raus aus der lähmenden, bedrückenden aber auch aufwühlend, stürmischen Zeit der Trübnis. Auf zu vergessenen Wünschen, Träumen und Sehnsüchten, es geht wieder aufwärts…

Unsere Brücke aus wildem Materialmix (Upcycling bedeutet, nehmen was am Haus zu finden ist) beginnt sich in Leserichtung „aus dem Nichts mittels unterschiedlicher dunkler, wirrer und düsterer Materialien“ zu entwickeln. Sie wird auf ihrem Weg nicht nur immer farbenfroher, sie führt auch stetig nach oben. Das gelingt in dieser Gemeinschaftsarbeit, die im Rahmen unserer Schulprojektwoche entstanden ist, weil die Säulen ihre Aufgabe erfüllen! „Bunte Säulen“, die mehrsprachig, zum Thema beschriftet, nicht nur symbolisch für Zusammenhalt stehen, sondern tatsächlich Stabilität bedeuten: In der Kunst, wie im echten Leben.

Carl-von-Ossietzky-Mittelschule

Olivia Kestler, Isabelle Pritzl

Die Sehnsucht im ICH

„Wir müssen die Biester bis zum letzten Ei ausrotten.“

„Ich weiß, wo wir die elenden Monster finden“, rief er kämpferisch.

„Mir nach.“

(entnommen aus: Der halbe Ritter von Manuela Jungkind)

Früher hatte ich Freude, Zuversicht und Wahrheit in mir.

Dann kamst

DU

und hast mir alles genommen.

DU hast mir Angst gemacht.

DU hast mich belogen.

Wohl wissend, was DU damit anrichtest!

DU hast Hass, Misstrauen und Feindschaft in mir wachsen lassen.

DU hast mich glauben lassen, dass mein Gegenüber mich vernichten möchte.

ICH

 bin aber stärker als wir alle dachten!

In mir ist ein Sturm, der mich aufschreien lässt.

Ich sehne mich nach Frieden mit mir und mit der Welt!

Ich breche auf…

 

Beteiligte Schulen/Klassen und Lehrerinnen sowie Externe:

Kristin Treiner-Kleischmann & Madeleine Schulze-Erdei aus der Grundschule Gebersdorf (Klassen 2a und 2b)

Katja Diebold aus der Helene-von-Forster-Grundschule (Klasse  3a)

Externe/ Autorin: Manuela Jungkind

Der goldene Topf am Ende des Regenbogens, oder Quali-Vorbereitung mal ganz anders

Die Schülerinnen und Schüler sollen zunächst das Thema „Sturm und Sehnsucht“ auf ein Bild mit einer Sturmwolke, einem Regenbogen und einem Topf voll Gold am Ende übertragen. Dabei verkörpert die Sturmwolke eben den Sturm und der Regenbogen die Sehnsucht.  

Anschließend wird thematisiert, dass eine Sehnsucht der Schüler das Bestehen des Quali, also „der Topf voll Gold am Ende des Regenbogens“ ist. Im Weg steht ihnen aber der Sturm, aus dem der Regenbogen den Weg zum Gold bzw. Quali zeigt. Um den Quali zu schaffen, müssen die Schülerinnen und Schüler sich aus dem Sturm, sprich der stressigen und stürmischen Vorbereitungszeit in einen Regenbogen verwandeln (sie gehen alle mit unterschiedlichen Fähigkeiten und Kompetenzen (im Projekt durch unterschiedliche Farben gekennzeichnet) aus der Vorbereitungszeit heraus. Das heißt die Vorbereitung auf den Quali muss bunt, farbenfroh, vielseitig und unterscheidbar, werden. 

Die Schülerinnen der Klasse 9b simulieren eine Vorbereitungsstunde im Klassenzimmer für ihren anstehenden Quali. Hierzu wird das Klassenzimmer in ein tristes, bedrückendes, renovierungsbedürftiges Zimmer verwandelt, durch das gerade auch noch ein Sturm gezogen ist. Es wird so umgestaltet, dass jeder freie Raum (Wände, Boden, Stühle, Tische, Personen etc.) als Leinwand genutzt werden kann, um dort individuelle Qualiaufgaben zu bearbeiten. Hierzu bekommt jeder Schüler nur seine eigene Regenbogenfarbe (seine Fähigkeiten und Kompetenzen sind einzigartig!) und einen Pinsel, um seine Aufgaben zu bearbeiten. So wird aus dem stürmischen Klassenzimmer ein Regenbogen hervorgehen. Dieser entwickelt sich, durch die Vorbereitung auf den Quali, aus einem trüben und bedrückenden Klassenzimmer wird ein farbenfrohes experimentelles Lernumfeld.

 Die gesamte Aktion wird mittels einer Kamera dokumentiert, die in regelmäßigen Abständen Aufnahmen des Klassenzimmers aus statischer Perspektive aufnimmt. Sowohl der Aufbau (Making-of), als auch die Verwandlung des Klassenzimmers (Happening) werden anschließend in einem Kurzfilm zusammengefasst. In bestimmten Bereichen des Klassenzimmers werden große Leinwände „eingearbeitet“ die später herausgelöst, als Exponat bestehen bleiben. Je nach Entwicklung der Situation werden auch Tische, Stühle oder Teile davon als Exponate entstehen, dafür wurde das Klassenzimmer nur zu diesem Zweck mit ausgemustertem Mobiliar ausgestattet. Wir sind gespannt!

Und am Ende verhilft der Regenbogen an Fähigkeiten und Übungen unseren Schülerinnen und Schülern den ersehnten Goldtopf (Quali) zu erreichen!

Carl-von-Ossietzky-Mittelschule

Patrick Weber, Isabelle Pritzl, Olivia Kestler

 

Vom Sehnsuchtsort zum inneren Sturm

Die Klasse 1b der Ketteler-Schule hat sich ab März 22 mit dem Thema „Sturm und Sehnsucht“ beschäftigt. Dabei ging es zunächst um

  1. Sehnsuchtsorte
  • Kalenderblätter aus „Sehnsuchtskalendern“ wurden daraufhin betrachtet, inwiefern die gezeigten Orte „Sehnsuchtsorte“ darstellen. Was macht einen Ort zum Sehnsuchtsort?
  • Daraufhin überlegten sich die Kinder, welches ihr EIGENER Sehnsuchtstort ist und was diesen Ort so besonders macht. Sie brachten Bilder und Erinnerungsstücke in den Unterricht mit und erzählten.
  • Im folgenden Schritt sollten die Kinder ihren Sehnsuchtstort malen. Allerdings sollte nichts Gegenständliches gemalt werden. Vielmehr sollte das, was am Sehnsuchtsort zu sehen, hören, riechen und fühlen war, rein in Farben und durch die Art des Farbauftrags dargestellt werden.
  • Anhand von Bildbeispielen von Künstlern des Blauen Reiter zu Sehnsuchtsorten aus dem „Blauen Land“ um Murnau konnten die Kinder den Weg von der naturalistischen Darstellungsweise hin zur abstrakten Malerei nachverfolgen und durch ihre eigenen Vorarbeiten die vom Gegenstand gelösten Bilder der Künstler als Ausdruck innerer Emotion besser verstehen.
  • Die in Farben ausgedrückten „Facetten“ ihrer eigenen Sehnsuchtsorte wurden schließlich zu einem abstrakten Gesamtbild zusammengesetzt.

Da viele Kinder das „Meer“ als einen Sehnsuchtstort wahrnahmen, wurde die Arbeit nun auf das Thema Meer fokussiert, genauer noch auf die Erscheinungsfarben des Meeres.

  1. Sehnsuchtsort „Meer“
  • Zunächst wurden „Meeresbilder“ verschiedener impressionistischer Künstler im Hinblick auf die Erscheinungsfarbe des jeweils abgebildeten Meeres untersucht und über den Zusammenhang mit der Intention der Maler nachgedacht, einen Moment einfangen zu wollen.
  • Aus den Kalenderblättern vom Beginn der Sequenz wurden danach Teile mit den verschiedenen Farbtönen des dort abgebildeten Meeres herausgerissen. Die Schnipsel wurden farbthematisch geordnet und dann zu vier Gemeinschaftscollagen verarbeitet.
  • Nun hatten die Kinder den Auftrag, mit Wasserfarben selbst Meeresfarben in einem Glas zu mischen. Innerhalb der Gruppe durften dabei keine gleichen Farben entstehen.

Nun rückte der „Sturmgedanke“ erstmals in den Mittelpunkt der Arbeit.

  1. Der „äußere“ Sturm
  • Die Zustände des Meeres wurden zur Musik von Debussy in der Bewegung mit Folien nachempfunden.
  • Mit diesen Folien und Acrylfarbe wurden danach „Sturmbilder“ erzeugt mit einer Bewegung des Meeres, die aus der Ebene heraustritt und so den Sturm nicht nur sichtbar, sondern auch fühlbar machen sollte.

Vom „äußeren“ Sturm ging es dann zum „inneren“ Sturm, dem Sturm, wie er sich im sehnsuchtsvollen Menschen abspielt.

  1. Der „innere“ Sturm
  • Was könnte dazu führen, Erinnerungen an Sehnsuchtsorte zerstören zu wollen? Die Kinder sollten Trauer und Wut nachempfinden und diese Gefühle an ihren Erinnerungsbildern, die sie ganz zu Beginn von ihrem Sehnsuchtstort mitgebracht haben, auslassen (oder gegebenenfalls an den zu Beginn gezeigten Kalenderblättern mit Sehnsuchtsorten).

Mit Farbbeuteln durften die Kinder dann dem „inneren“ Sturm freien Lauf lassen und die durch die Erinnerungsfotos bewahrten Sehnsüchte unter Farben begraben.

Ketteler Schule

Miriam Veeh, Coach: Ingo Hommel

Ich will nicht untergeh’n in diesem Sturm!

Die Stürme des Lebens – für uns, die Klasse 6.1 der Schule am Museum in Schwabach ziehen unsere „Stürme“ bei den Themen Freundschaft, Liebe, Vermissen und Einsamkeit auf. Und das Gefühl, in diesen Stürmen unter zu gehen, kennen wir (fast alle). Wir schwanken zwischen „Verdammt, ich lieb dich!“ und „Ich lieb dich nicht!“ Wir brauchen einander und brauchen uns doch nicht! Und auch, wenn wir uns manchmal tierisch auf die Nerven gehen: Wir wollen uns nicht verlieren – nicht im Sturm, nicht in der Einsamkeit, nicht im Streit!

Das Lied, das jetzt im Kopf klingt ist in unserem musikalischen Theater (hoffentlich) immer wieder zu erkennen. Der Sturm bleibt. Aber wir wissen: Wir wollen nicht untergeh’n in ihm!

Dr. Katharina Novotný

Schule am Museum, Schwabach

 

Der Sturm kommt

Der Sturm kommt und das gaaanz laut.

Wir machen Sturm mit Farbe sichtbar und das auf Fasstrommeln.

Wir bereiten uns darauf vor:

  • ziehen uns Kittel, Hauben, Handschuhe und Face Shields an.
  • schütten Farbe auf den Trommeldeckel (Fass), hören Techno-Sturmmusik „Der Sturm kommt“ von Michael Klein und trommeln los – einer nachdem anderen

Farbe spritzt! Wir trommeln! Mehr Farbe! Volle Action! Spaß!

Unsere Kittel sind voller Farbtropfen:

Wir legen uns mit den bespritzten Kitteln auf eine Leinwand und drucken die Farbe durch Hin- und Herwälzen darauf ab.

Das macht Freude!  – Und ein tolles Ergebnis!

Sogar die Kittel sind für sich Kunstwerke.

Eine stürmische, laute und gigantische Aktion mit großer Begeisterung!

Diese Aktion wurde per Video aufgenommen.

Herzlichen Dank an Michael Klein, der uns sein Lied „Der Sturm kommt“ kostenlos für das Video zur Verfügung gestellt hat.

Gabriele Schramm

Grundschule Laufamholz

Im Sturm zu Sehnsuchtsorten

Ein wilder Sturm nimmt zwei entdeckungsfreudige Kinder mit auf eine Reise um die Welt. An vielen Sehnsuchtsorten treffen die beiden auf Bewohner, die ihnen Tänze und Lieder aus ihrem Land zeigen. 

Reutersbrunnen Grundschule

Eva Steinberger

Medusa mit Sturm und Sehnsucht

Anhand der Mythen der Medusa gehen wir den Wandlungen der erzählerischen und bildlichen Motive über die Jahrhunderte nach. Wir lernen dabei Medusa als Projektionsfläche kennen, die Anderen (Athene, Perseus etc.) „dient“. Als dritten Schritt versuchen wir eine Anverwandlung an Medusa als selbständige, leidenschaftliche Person mit Sturm und Sehnsucht. Die Ergebnisse dieser künstlerischen Verwandlungen werden als Fotoarbeiten eingereicht werden.

Konrad-Groß-Mittelschule

Kerstin Hußenether, Oliver Rosbach

Der Wind bläst und bläst

In einer weiteren Kunstaktion haben wir uns den Foliendruck vorgenommen. Dazu haben wir uns den Druckstock selbst hergestellt: ein Stück Pappe mit Alufolie umwickelt.

Anschließend haben wir uns den Wind vorgestellt. Wie weht Wind? Welche Richtung(en) schlägt er ein? …

Wir haben unsere Arme, Hände Wind spielen lassen. Diese Bewegungen waren dann die Basis für unseren Foliendruck.

Nachdem wir Farbe auf die Folie aufgewalzt hatten, wirbelte ein Wattestäbchen darauf herum und hinterließ „Spuren des Windes“. Währenddessen hörten wir Vivaldis Sturmmusik. Das hat uns noch mehr inspiriert.

Grundschule Laufamholz

Gabriele Schramm

Sturm und Klang

Wie sieht Wind aus? Kann ein Sturm tanzen? Und … kann Regen singen? Die Theater-AG der MLKS macht sich auf einen singenden,  klingenden, donnernden, rauschenden und trommelnden Weg.

 

Sturm auf der Straße

Die Klasse 1a hat sich mit dem Thema Sturm im Gespräch befasst und in Gruppenarbeit in einem Mindmap viele Gedanken zum Sturmereignis gesammelt. Daraufhin haben wir es auf ein DinA3 Zeichenblatt auf der Straße stürmen lassen. Regen, Hagel, Wolken, Wind, gebogene/ abgebrochene Bäume, Hausdächer, Abfall, Umgeworfenes und noch vieles mehr ist auf den Bildern zu sehen.

In einem 2.Schritt haben wir ungegenständlich gemalt – so gut wie nur noch Formen verwendet und mit anderen Farben dargestellt.

Das hat großen Spaß gemacht!

Grundschule Laufamholz

Gabriele Schramm

Imagine

Stell dir vor ….

Was für ein schöner Satz.

Was könnte nicht alles sein?

Die Klasse 7/8 D der Mittelschule Hummelsteiner Weg beschäftigte sich mit dem Lied „Imagine“ von John Lennon.

Die SchülerInnen ließen sich von den Zeilen und Wörtern inspirieren und gestalteten Bilder zu Schlüsselwörtern aus dem Lied.

Die Bilder werden zum Schluss in einem kleinen Video mit der Musik von „Imagine“ präsentiert.

Viel Freude mit unseren Werken!

Mittelschule Hummelsteiner Weg

Sturm und Sehnsucht an der Konrad-Groß-Schule – 21 Klassen gestalten eine Mauer als Gesamtkunstwerk

Was ist dein größter Sturm? Wonach sehnst du dich am meisten? Fragen, die uns alle beschäftigen. 396 Kinder und Jugendliche der Konrad-Groß-Schule gehen diesen Fragen nach und malen und schreiben auf Papier zu ihrer persönlichen Gefühlswelt. Dann kommen immer zwei Klassen in Gruppen zusammen und setzen ihre Ideen an der Mauer der täglich genutzten Mensa gemeinsam um.

Endlich wieder ein Miteinander, endlich wieder Austausch, endlich wieder Kunst und Kultur!

Das Projekt wird fotografisch und filmisch dokumentiert.

Das Kunstprojekt wird von der STAEDTLER Stiftung gefördert

Veranstaltungsort: Konrad-Groß-Schule/Mensa

Ausstellung der dokumentarischen Fotos und Zeichnungen sowie Texte: Kulturwerkstatt auf AEG

Mitwirkende Lehrkräfte: Katja Tauber (KRin) und alle Lehrkräfte der GS und MS

Künstlerische Leitung: Patrizia Arrigo-Daumenlang (Dipl-Kommunikations-Designerin/Künstlerin)

Alice@Wunder.Land

Die Theatergruppe der Grundschule Katzwang zeigt dieses Jahr ihre Arbeit rund um das Mädchen Alice, die so manch sonderliche Dinge erlebt.

Die Schüler entschieden sich in mehreren Runden, unter einer ganzen Menge selbst mitgebrachter Vorschlägen, für die Buchvorlage „Alice im Wunderland“ von Lewis Caroll. Unter deutlich erschwerten Bedingungen wurden bis Weihnachten theatrale Grundlagen gelegt. In drei klassenreinen Gruppen wurde zu einzelnen Textabschnitten improvisiert und sich so mit den Inhalten des Buches auseinandergesetzt. Wie ein Puzzle müssen die einzelnen Teile zu einem Stück zusammengesetzt werden. Einige Textteile der Buchvorlage wurden übernommen, andere wurden durch die Schüler selbst entwickelt.  Im Zusammenspiel mit ihrem Spielleiter wird ein ganz eigenes Produkt erstellt.

So entführen euch die Schüler:innen der Theater AG in die verworrene Welt der Träume und Gedanken von Alice, die sich in eine wundersame Welt begibt. Hier trifft sie auf grinsende Katzen, besserwisserische Raupen, eine verrückte Teegesellschaft und Spielkarten und deren schreckliche Königin.

Grundschule Katzwang

Volker Berdich

Sehnsucht nach Mee(h)r

Im Bilderbuch „Der Wal der immer mehr wollte“ von Rachel Bright begegnen wir Wendelin, einem Wal, der von einer tiefen Sehnsucht geplagt wird. Seine Tage sind beherrscht von einer ziellosen Suche, diese innere Leere zu füllen. Einsam und hilflos durchsucht er das Meer nach funkelnden Schätzen, in der Hoffnung, endlich etwas zu finden, das ihn erfüllt und glücklich macht. Zwar wird seine Sammlung an Kostbarkeiten stetig größer, doch an seiner unbändigen Sehnsucht ändert sie nichts!

Zu dieser warmherzigen Geschichte über die Suche nach dem, was wirklich wichtig ist im Leben, finden die Schülerinnen und Schüler der Klasse 3c ihre eigene Interpretation. Mit selbst geformten Figuren aus Knetgummi erstellen sie einen Trickfilm und vertonen diesen am Tag der Aufführung live mit Geräuschen und Sprache auf der Bühne des Theater Mummpitz.

Grundschule Zerzabelshof

Kathrin Münich und Ina Ritter

Sturm und Sehnsucht

Wir (die 3. und 4. Klasse der Paul-Moor-Schule) haben uns einerseits überlegt, was uns Angst macht und in uns einen Sturm auslöst.  Dazu haben wir kleine Leinwände gestaltet. Andererseits haben wir Erlebnisse und Sehnsuchtsorte aufgeschrieben, die uns ein gutes Gefühl geben. Jedes Sehnsuchtserlebnis wurde auf einer anderen Leinwand mit einem Farbfeld fixiert. Mit dem Zusammenlegen der Leinwände entsteht eine Landschaft aus Sturm- und Sehnsuchtserlebnissen.

Paul-Moor-Schule

Stefan Vogel, Benjamin Punz

Sehnsucht nach Frieden

Sturm und Sehnsucht…. 

Die Stürme und das Unheil der Kriege und die Sehnsucht nach einem Leben mit langanhaltendem Frieden.

Der MAWAMU-Mädchenchor von der Maria-Ward-Grundschule setzt ein Zeichen für eine kriegsfreie Zukunft unserer Erde und singt für den Frieden.

Maria-Ward-Grundschule

Theresia Schäfer, Ina Ackermann
 

 

Quadricolore – Vierfarbenland

Quadricolore – Vierfarbenland

nach dem Buch „Das Vierfarbenland“ von Gina Rück-Pauquet und Sonja Gagel

Das Vierfarbenland ist wie ein Riesenkuchen und besteht aus vier Vierteln: rot, gelb, blau und grün … un quatre-quart, rouge, jaune, bleu et vert. Jeder und jede, bereits im Kindesalter, bleibt bei seiner Farbe, der einzig Guten.

Wenn man sich nicht allzu viele Gedanken macht, kann man zwar so leben, getrennt voneinander. Doch wenn man darüber nachdenkt, fühlt man sich eingesperrt, gefesselt. – Ja, in manchen Kinderseelen stürmt es geradezu!

Was aber können Kinder hier groß bewegen? Was können sie tun? Ein Farbenfeuerwerk vielleicht?

Kann man die anderen Farben auch anders wahrnehmen, mit anderen Augen entdecken? Wie bunt sind wir eigentlich? Wie bunt seid ihr eigentlich?

Wir sagen nur eines: Seid gespannt!

Grundschule Insel-Schütt

Sabine Borsch, Marie-Claire Bär Le Corre

 

Erlebe Sturm und Sehnsucht!

„Sehnsucht nach Liebe und dass alle lieb und freundlich sind, man keinen beschuldigt und auf der Welt nichts mehr Schlechtes passiert“. Das und vieles mehr wünschen sich die Kinder der 3c der Helene-von-Forster-Grundschule.

Doch die Sorgen sind einfach da: „Mir geht’s schlecht, weil ich find’s nicht schön, wenn kein Frieden herrscht!“, „Aus beiden Ländern kommen meine Eltern – alle machen sich Sorgen und wir sind alle sehr traurig.“, „Ich will, dass der Krieg zu Ende geht – Krieg hör auf!“,  „Ich hätte gesagt: Stopp die dem Krieg – der nervt!“.

Mit diesen und weiteren Aussagen der SchülerInnen gestalten wir auf verschiedenen Textilien für den Vorplatz der Kulturwerkstatt auf AEG eine Freiluft-Ausstellung.

Kommt, lest und schreibt eure eigenen Gedanken zu „Sturm und Sehnsucht“ auf.

Angela Mrusek, Patrizia Arrigo-Daumenlang

Upcycling

Upcycling, ist das mehr als nur ein Designtrend?

Die Schmuck AG, bestehend aus unterschiedlichen Jahrgängen, beschäftigte sich intensiv mit dieser Frage.

Aufgrund der schulischen Veranstaltung „REdUSE“, hatten die Schülerinnen und Schüler Vorwissen, warum es so wichtig ist, sich um die Umwelt zu kümmern.

Nein, es ist das „was bleibt“.

Mitwirkende Lehrkräfte: Hr. Czirnia, Fr. Pritzl

Carl-von-Ossietzky-Mittelschule

Chor der Dr.-Theo-Schöller-Mittelschule

Der Chor wird dieses Jahr drei Lieder präsentieren. Wir beginnen mit dem Gospel „Down in the river to pray“. Wie bei den meisten Gospels enthält der Text eine versteckte Botschaft, die den afroamerikanischen Sklaven dabei helfen sollte, die Fluchtroute in nordamerikanische Gebiete zu finden, in denen sie frei leben konnten. In diesem Fall wird dazu aufgefordert, diesen Weg wo möglich durch den Fluss zu laufen, sodass die Spürhunde die Fliehenden nicht auffinden konnten.

Das zweite Lied heißt „Mad World“, ein Pop-Song aus den 1970er Jahren, und ist eine Kritik an der Leistungsgesellschaft. Die Menschen, so die zentrale Aussage, würden in der Hektik ihres alltäglichen Schaffens ertrinken und finden keinen Ausweg zurück zum eigentlichen Menschsein.

Unsere letzte Darbietung ist ein moderner Pop-Song mit dem Titel „Royals“, der die Verherrlichung von Reichtum und Besitz in verschiedenen künstlerischen Formen, insbesondere der aktuellen Popmusik anprangert. Ebenso wird der Gedanke des „American Dream“ kritisiert, wonach jeder Mensch ganz nach dem Motto „vom Tellerwäscher zum Millionär“ zu Reichtum gelangen kann.

Band „Theo Rox“

Die Band der Dr.-Theo-Schöller-Mittelschule wird drei Lieder darbieten. Zum ersten den Song „Radioactive“, der eine endzeitliche Vorstellung von einer atomar verseuchten Erde entwirft.

Zum zweiten den Popsong „Solo“. Vom Partner verlassen und wieder eingewöhnt an das Leben als Single, kehrt dieser nun zurück und bittet um eine zweite Chance. Verletzt und trotzig wird diese Bitte abgewiesen, während der Ex-Partner gleichzeitig glorifiziert wird.

Das letzte Lied heißt „Mad World“, ein Pop-Song aus den 1970er Jahren, und ist eine Kritik an der Leistungsgesellschaft. Die Menschen, so die zentrale Aussage, würden in der Hektik ihres alltäglichen Schaffens ertrinken und finden keinen Ausweg zurück zum eigentlichen Menschsein.

Mitwirkende Lehrkraft: Andreas Moissl, Dr.-Theo-Schöller-Mittelschule

Was bleibt von der Klassenbücherei?

Wir haben unsere Klassenbücherei aus Platzgründen ausmisten müssen. Es waren ganze Stapel an alten Büchern, die da zustande kamen! Das war natürlich sehr schade, aber wir hatten sooo viele neue Bücher!
Zum Wegwerfen waren uns die alten Bücher viel zu schade und wir überlegten uns, was bleibt/ bleiben soll. So kamen wir auf die Idee, Kunstwerke zu falten! Seht selbst!

Mitwirkende Lehrkräfte: Doris Lentner, Tamara Kuhn

Robert-Bosch-Mittelschule

Was bleibt denn eigentlich…?

Diese Frage haben sich die Kinder am Anfang gestellt.

Und dann haben sie sich verschiedene Szenen überlegt.

Diese wurden gespielt und gefilmt.

Daraus ist unser kurzer Film entstanden.

Mitwirkende Lehrkraft: Angela Mrusek

Helene-von-Forster-Grundschule

Was bleibt – sind die Erinnerungen ….

…. an einen Geruch, ein Gefühl, eine Begegnung, eine Farbe, eine Stimmung, ein nettes Wort, eine Aufmerksamkeit….

Eine Delegation der Klasse 8a wird an der Eröffnungsveranstaltung auf AEG für eine kurze Zeit unterwegs sein, um Botschaften und Kleinigkeiten (gemacht von Schülerinnen und Schülern der Klasse 8a und 8c) zu überreichen, die Ihnen einen bleibenden Eindruck des Abends hinterlassen sollen. Wo genau? Wir haben keinen festen Ort. Sie werden uns erkennen ?

Mitwirkende Lehrkraft: Linda Just

Scharrer Mittelschule

Was bleibt, ist eine Frage der Sichtweise

In einem herrlichen Land, irgendwo am Ende der Welt, bleibt der Reisende vor dem unendlichen Blau des Himmels stehen. Er lauscht dem Murmeln des Meeres, freut sich am Anblick eines jungen Baumes und lächelt. Der Mensch stellt seinen Koffer, vollgepackt mit seinen Hoffnungen und Träumen, ab und baut schönes, großes Haus. So stolz ist er darauf.

Da mischen sich Gedanken und Worte des Selbstzweifels dazwischen. Der Mensch tritt ein Stück zurück und findet sein Haus auf einmal richtig klein. Und ist es nicht sogar ziemlich hässlich? Der Selbstzweifel hingegen wächst zu einer gigantischen Größe heran…. Kinder der Klassen 3a, 3b, 4a und 4b

Mitwirkende Lehrkraft: Kristin Treiner-Kleischmann

Völker der Kontinente

 Er  bleibt……unser  wundervoller Planet  Erde….

Wenn alle Völker

VEREINT

FRIEDVOLL

HAND IN HAND

ACHTSAM

Mit der Erde umgehen

Wir, Schüler der Klasse 5-7 der Mittelschule Altenstadt, wollen mit dieser Aufführung darauf aufmerksam machen, dass alle Völker der Erde, unabhängig von Herkunft, Sprache, Hautfarbe,….sich eine Welt teilen und für diese Sorge tragen.

Durch Toleranz und Zusammenwirken kann eine neue Perspektive für alle Menschen geschaffen werden.

In der Aufführung begegnen sich Menschen aus Asien, Afrika, Europa, Australien, Nord-und Südamerika, um zusammen die Weltkugel in ihren Händen zu halten.

Würde ein Kontinent nicht seine Hand ausstrecken, um die Erdkugel zu tragen, würde diese aus ihrem Gleichgewicht geraten.

„Alles ist eins“   Diese Rilke Vertonung bildet den Abschluss der Performance

Mitwirkende Lehrkräfte: Katharina Scherl, Michaela Santl

Mittelschule Altenstadt

Die drei kleinen Schweinchen

„Was bleibt“- dieser Frage gehen in unserem Minimusical die drei kleinen Schweinchen nach. Endlich unabhängig von der Mutter hat sich jedes Schweinchen ein Haus gebaut und hofft, dass dieses vor dem großen, bösen Wolf bestehen wird.

Doch was bleibt noch? Die teilnehmenden Kinder der Musical-AG sind sich recht schnell einig, was von unseren Proben hoffentlich bleiben wird. So lernen sie neue Kinder aus anderen Klassen kennen, wirken erstmals an einem Auftritt mit, merken sich viel Text und haben vor allem jede Woche viel Spaß bei der Probe. Ob das über viele Wochen Gelernte bei unserer Aufführung trotz der bestimmt großen Aufregung im Kopf bleibt, wird sich zeigen….

Mitwirkende Lehrkraft: Eva Samar

Grundschule Reutersbrunnenstraße

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Smartphones sind toll. Keine Frage! Das soll an dieser Stelle und im Theaterstück auch gar nicht zur
Diskussion gestellt werden. Instagram, Tik Tok, WhatsApp und Facebook nutzen wir ständig, sie sind Teil unserer Kommunikation geworden. Wie unsere Lehrer*innen und Eltern ohne Social Media auskamen, ist uns ein wenig schleierhaft. ? Blöd wird es nur, wenn man diese Medien nutzt, um andere bloßzustellen. Wenn Gerüchte in die Welt gesetzt werden, um jemanden zu mobben; wenn Geheimnisse aus Neid und Missgunst verraten werden, die keinen etwas angehen. Das kann mit dem Smartphone anonym passieren und alle können das Gepostete sehen.?
Die Schüler*innen der Theater AG Rollentausch der Dr.-Theo-Schöller Mittelschule haben sich hierzu ihre Gedanken gemacht und gemeinsam ein Stück entwickelt.
? LOL

Mitwirkende Lehrkraft: Marius Dechant