„Gefangen im Netz der Erwartungen“

Eine Performance mit unbegleiteten Flüchtlingen, die das ständige „HIN- UND HERGEZOGEN SEIN“ zwischen den Erwartungen anderer, widerspiegelt. Inhaltlich geht es um das Gefangensein im Netz der Erwartungen, den Druck, der auf diesen heimatlosen Jugendlichen lastet, und dem sie oft nicht gewachsen sind…..an dem sie manchmal zerbrechen. Mit der Flucht aus ihrem von Krieg, Folter und Verlust geprägtem Herkunftsland und der Ankunft hier in Deutschland, wird eine Vielzahl an Erwartungen an die traumatisierten jungen Menschen gestellt: –seitens der Herkunftsfamilie ( Beruf erlernen, Geld zu verdienen, Geld senden, Nachzug ihrer Familienangehörigen –seitens der Lehrer ( trotz ihrer Traumatisierung sollen sie funktionieren, die Sprache schnell erlernen, sich ins Schulsystem eingliedern) –seitens ihrer Religion – ihr treu zu bleiben –seitens der deutschen Gesellschaft ( kulturelle Anpassung, Übernehmen von Werten und Normen, Angst vor Abschiebung, Versagen Gruppe:  vier unbegleitete Flüchtlinge Leitung : Katharina Scherl in Zusammenarbeit mit Christoph Schinner/Ironhenge   www.ironhenge.de l